Jupiter und die Schlange von Aesop

Ζεὺς καὶ ὄφις

Buchumschlag von Jupiter und die Schlange von Aesop
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1 Min. Lesezeit

Land: Griechische

Epoche: 6. Jahrhundert v. Chr.

Genre: Fabeln

Thema: Misstrauen, Moral, Charakter, Bosheit, Ruf, Vorurteile, Götter, Tugend, Vertrauen, Warnung, Erkenntnis, Integrität, Falschheit, Weisheit, Gesellschaft, Beurteilung, Symbolik, Verdacht, Ethik, Menschlichkeit, Werte, Ansehen, Urteilskraft, Verantwortung, Glaubwürdigkeit

Sammlung: Aesopische Fabeln

In der Fabel »Jupiter und die Schlange« von Äsop bringen die Tiere Jupiter zu seiner Vermählung Geschenke dar. Auch eine Schlange erscheint mit einer Rose, doch Jupiter weist ihr Geschenk zurück. Nicht die Schönheit der Gabe entscheidet für ihn, sondern der schlechte Ruf und die Natur der Schenkerin. Die Fabel zeigt, dass Geschenke und freundliche Gesten von schlechten oder hinterlistigen Menschen oft Misstrauen hervorrufen. Äsop macht deutlich, dass Charakter und Absichten wichtiger sind als der äußere Wert eines Geschenks.

Als Jupiter seine Vermählung feierte, brachten ihm alle Tiere Geschenke dar. Auch die Schlange kroch in den Himmel und trug eine Rose im Munde; doch als Jupiter sie erblickte, sprach er: »Gern und freudig nehme ich die Geschenke der übrigen an, aber von dir will ich nichts haben.«

Die Geschenke der Schlechten sind unwillkommen.